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Sistemi di lubrificazione

Was ist ein automatisches Schmiersystem?

Ein automatisches Schmiersystem ist eine technische Lösung, die eine oder mehrere Schmierstellen selbstständig mit einer definierten Menge Fett oder Öl versorgt. Je nach System erfolgt die Schmierstoffabgabe kontinuierlich oder in festgelegten Intervallen.

Im Gegensatz zur ausschließlich manuellen Schmierung muss das Instandhaltungspersonal nicht jeden Schmierpunkt in kurzen Abständen einzeln aufsuchen. Automatische Schmiersysteme eignen sich deshalb besonders für regelmäßig zu schmierende, schwer erreichbare, weitläufig verteilte oder sicherheitskritische Schmierstellen.

Eine fachgerecht ausgelegte automatische Schmierung kann dazu beitragen, Mangelschmierung und Überschmierung zu vermeiden und die Voraussetzungen für eine hohe Anlagenverfügbarkeit zu verbessern.

Wie funktioniert ein automatisches Schmiersystem?

Ein automatisches Schmiersystem bevorratet den benötigten Schmierstoff und gibt ihn über einen mechanischen, elektrochemischen oder elektromechanischen Antrieb kontrolliert ab.

Abhängig von der Systemausführung gelangt der Schmierstoff direkt an die Schmierstelle oder wird über Leitungen und gegebenenfalls Verteiler dorthin gefördert. Schmiermenge und Spendezeit werden entsprechend dem tatsächlichen Bedarf der Anwendung eingestellt.

Die benötigte Schmierstoffmenge hängt unter anderem von Lagerbauart, Lagergröße, Drehzahl, Betriebsdauer und Belastung ab. Auch Temperatur, Staub, Feuchtigkeit, Vibrationen und die Einbaulage können die Schmierung beeinflussen.

Regelmäßig abgegebene kleinere Schmierstoffmengen können eine gleichmäßigere Versorgung ermöglichen als große manuelle Nachschmiermengen in langen Zeitabständen.

Automatische und manuelle Schmierung im Vergleich

Bei der manuellen Schmierung müssen Mitarbeitende jede Schmierstelle regelmäßig aufsuchen und den vorgesehenen Schmierstoff von Hand zuführen. Schwer erreichbare Schmierpunkte, unterschiedliche Arbeitsweisen oder nicht eingehaltene Wartungsintervalle können dazu führen, dass Schmierstellen zu früh, zu spät oder mit einer ungeeigneten Menge versorgt werden.

Automatische Schmiersysteme übernehmen die regelmäßige Schmierstoffabgabe entsprechend festgelegter Parameter. Dadurch lassen sich Schmierprozesse standardisieren und besser in bestehende Instandhaltungsabläufe integrieren.

Die regelmäßige Kontrolle bleibt dennoch erforderlich. Auch automatische Systeme, Leitungen und Schmierstellen sollten Bestandteil der betrieblichen Wartungs- und Inspektionsplanung sein.

Vorteile automatischer Schmiersysteme

Automatische Schmiersysteme verbinden eine kontrollierte Schmierstoffversorgung mit Vorteilen für Anlagenverfügbarkeit, Wartungsplanung, Arbeitssicherheit und Schmierstoffmanagement.

Höhere Anlagenverfügbarkeit

Eine zuverlässige Schmierung reduziert Reibung und Verschleiß an bewegten Bauteilen. Durch die regelmäßige Versorgung kann
das Risiko sinken, dass Lager oder andere Reibstellen infolge unzureichender Schmierung vorzeitig ausfallen.

Geeignete automatische Systeme können Schmierstellen auch 
während des Maschinenbetriebs versorgen. Nachschmierarbeiten lassen sich dadurch besser in laufende Produktionsprozesse integrieren.

Geringerer Wartungsaufwand

Automatische Schmiersysteme reduzieren die Zahl regelmäßig manuell durchzuführender Schmiervorgänge. Das Instandhaltungspersonal muss dadurch nicht jede Schmierstelle in kurzen Intervallen einzeln bedienen.

Festgelegte Spendezeiten und dokumentierte Einstellungen unterstützen zusätzlich standardisierte und planbare Wartungsprozesse.

Mehr Arbeitssicherheit

Schmierstellen befinden sich häufig in großen Höhen, hinter Schutzeinrichtungen, an laufenden Maschinen oder in Bereichen mit erhöhten Umgebungsbelastungen.

Ein automatisches Schmiersystem kann direkt an der Schmierstelle oder – abhängig von der Anwendung – entfernt außerhalb des unmittelbaren Gefahrenbereichs montiert werden. Dadurch lässt sich die Häufigkeit manueller Arbeiten an schwer zugänglichen oder sicherheitskritischen Stellen reduzieren.

Bedarfsgerechter Schmierstoffeinsatz

Ein korrekt eingestelltes Schmiersystem gibt Schmierstoff entsprechend dem ermittelten Bedarf ab. Dadurch lassen sich unnötig hohe Nachschmiermengen und mögliche Schmierstoffverluste reduzieren.

Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass ausreichend Schmierstoff an der Reibstelle ankommt. Betriebsbedingungen und Zustand der Schmierstelle sollten daher regelmäßig kontrolliert werden.

Welche Arten automatischer Schmiersysteme gibt es?

Grundsätzlich lassen sich automatische Schmiersysteme danach unterscheiden, ob eine einzelne oder mehrere Schmierstellen versorgt werden.

Einzelpunktschmiersysteme

Ein Einzelpunktschmiersystem ist einer bestimmten Schmierstelle zugeordnet und versorgt diese mit einer definierten Menge Fett oder Öl.

Das System kann direkt an der Schmierstelle oder über eine geeignete Leitung montiert werden. Dadurch lassen sich Schmierstoff, Spendezeit und Schmiermenge gezielt auf den Bedarf der jeweiligen Reibstelle abstimmen.

Einzelpunktschmiersysteme eignen sich insbesondere für räumlich verteilte Schmierstellen sowie Anwendungen mit unterschiedlichen Schmierstoffmengen oder individuellen Betriebsbedingungen.

Mehrpunktschmiersysteme

Ein Mehrpunktschmiersystem versorgt mehrere Schmierstellen von einer zentralen Einheit aus. Der Schmierstoff wird über Leitungen und Verteilerelemente zu den einzelnen Schmierpunkten geführt. Diese Lösung kann sinnvoll sein, wenn mehrere Schmierstellen räumlich nahe beieinanderliegen und vergleichbare Anforderungen aufweisen.

Bei der Auslegung müssen unter anderem Anzahl der Auslässe, Leitungswege, Druckverluste und die benötigten Schmierstoffmengen berücksichtigt werden.

Welches automatische Schmiersystem ist das richtige?

Das passende automatische Schmiersystem sollte nicht allein anhand des Anschaffungspreises oder des Schmierstoffvolumens ausgewählt werden. Entscheidend ist die technische Bewertung der jeweiligen Schmierstelle.

Anzahl und Lage der Schmierstellen

Zunächst sollte geklärt werden, wie viele Schmierstellen versorgt werden müssen und wo sie sich innerhalb der Anlage befinden.

Weit voneinander entfernte oder unterschiedlich belastete Schmierstellen können für individuell konfigurierte Einzelpunktschmiersysteme sprechen. Mehrere nahe beieinanderliegende Schmierpunkte können unter geeigneten Voraussetzungen über ein Mehrpunktschmiersystem versorgt werden.

Bei schwer zugänglichen Schmierstellen ist außerdem zu prüfen, ob eine direkte Montage möglich ist oder eine indirekte Montage über eine Schmierleitung sinnvoller ist.

Schmierstoff, Schmiermenge und Spendezeit

Der verwendete Schmierstoff muss zum Bauteil, zur Belastung, Drehzahl und den jeweiligen Umgebungsbedingungen passen.

Anschließend wird die erforderliche Nachschmiermenge ermittelt. Aus Schmiermenge und gewünschtem Nachschmierintervall lässt sich die benötigte Abgaberate beziehungsweise Spendezeit des automatischen Schmiersystems bestimmen.

Nach der Inbetriebnahme sollte überprüft werden, ob die gewählten Einstellungen auch unter realen Betriebsbedingungen eine zuverlässige Versorgung gewährleisten.

Temperatur, Gegendruck und Umgebungsbedingungen

Temperaturen beeinflussen die Fließeigenschaften von Schmierstoffen und damit deren Förderfähigkeit. Lange oder enge Schmierleitungen sowie Widerstände innerhalb der Schmierstelle erhöhen zusätzlich den Gegendruck.

Auch Staub, Feuchtigkeit, Vibrationen, Witterung oder aggressive Medien müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Für explosionsgefährdete Bereiche dürfen ausschließlich Systeme verwendet werden, die für den jeweiligen Einsatzbereich zugelassen sind.

Überwachung und digitale Vernetzung

Bei einzelnen, gut erreichbaren Schmierstellen kann eine regelmäßige Sichtkontrolle ausreichend sein. Bei zahlreichen Systemen oder weitläufigen Produktionsstandorten kann eine digitale Schmierstellenverwaltung zusätzlichen Nutzen bieten.

Vernetzte Systeme können Statusinformationen bereitstellen und abhängig von der jeweiligen Lösung Konfigurationsänderungen ermöglichen. Dadurch können Wartungseinsätze gezielter geplant und Schmierstellen zentral verwaltet werden.

Typische Einsatzbereiche automatischer Schmiersysteme

Automatische Schmiersysteme werden überall dort eingesetzt, wo bewegte Bauteile regelmäßig mit Fett oder Öl versorgt werden müssen. Besonders interessant sind Anwendungen mit kurzen Nachschmierintervallen, schwer zugänglichen Schmierstellen oder hohen Anforderungen an Anlagenverfügbarkeit und Arbeitssicherheit.

Wälz- und Gleitlager

Wälz- und Gleitlager benötigen einen geeigneten Schmierfilm, um Reibung, Wärmeentwicklung und direkten Kontakt belasteter Oberflächen zu begrenzen. Automatische Schmiersysteme ermöglichen die regelmäßige Abgabe kleiner, definierter Schmierstoffmengen. Für die richtige Einstellung müssen unter anderem Lagerdaten, Betriebsstunden, Drehzahl, Temperatur, Belastung und Abdichtung berücksichtigt werden.

Elektromotoren und Pumpen

Bei Elektromotoren und Pumpen gehören Lager zu den typischen Schmierstellen. Je nach Einbaulage, Schutzabdeckung und Produktionsumgebung sind sie manuell nur eingeschränkt erreichbar. Automatische Schmierung kann eine regelmäßige Versorgung ermöglichen, ohne dass jedes Schmierintervall ausschließlich manuell durchgeführt werden muss.

Förderanlagen und Produktionsmaschinen

Förderanlagen verfügen häufig über zahlreiche Lagerstellen, Antriebe und andere bewegte Komponenten, die über große Bereiche verteilt sind. Staub, Feuchtigkeit, Vibrationen und lange Betriebszeiten können die Bedingungen für manuelles Nachschmieren zusätzlich erschweren. Individuell ausgelegte Einzelpunkt- oder Mehrpunktsysteme helfen, wiederkehrende Schmierarbeiten zu standardisieren.

Anspruchsvolle und sicherheitskritische Umgebungen

In stark verschmutzten, feuchten, heißen, kalten oder explosionsgefährdeten Bereichen gelten besondere Anforderungen an Schmiersystem und Montage. Werkstoffe, Schutzart, Temperaturbereich, Zulassungen und Montagezubehör müssen deshalb auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden.

Automatische Schmiersysteme von perma

perma ist auf automatische Schmierlösungen spezialisiert und bietet Einzelpunkt- und Mehrpunktschmiersysteme für unterschiedliche technische Anforderungen, Einsatzbedingungen und Digitalisierungsgrade. Das Portfolio reicht von kompakten Einzelpunktschmiersystemen für Standardanwendungen bis zu leistungsfähigen Lösungen für höhere Drücke und größere Entfernungen.

Zu den Einzelpunktlösungen gehören unter anderem Systeme der Produktfamilien perma STAR, perma FLEX, perma CLASSIC und perma ULTRA. Für mehrere Schmierstellen stehen unter anderem perma PRO MP-6, perma PRO LINE, perma PRO C LINE und perma ECOSY zur Verfügung.

Welches Schmiersystem geeignet ist, sollte immer anhand der konkreten Schmierstelle und ihrer Betriebsbedingungen bestimmt werden.

Digitale Schmierstellenverwaltung mit perma CONNECT

Mit perma CONNECT lassen sich kompatible Schmiersysteme digital konfigurieren, verwalten und kontrollieren.

Abhängig vom eingesetzten System können Statusinformationen eingesehen und Einstellungen angepasst werden. Für weitläufige Betriebsstätten stehen zudem Lösungen zur Übertragung von Statusinformationen über größere Distanzen zur Verfügung.

Eine zentrale Übersicht kann Unternehmen dabei unterstützen, Wartungseinsätze gezielter zu planen und zahlreiche Schmierstellen strukturiert zu verwalten.

Beratung, Projektierung und technischer Service

Eine zuverlässige automatische Schmierung beginnt mit der systematischen Analyse der Anwendung.

perma unterstützt Unternehmen bei der Projektierung sowie je nach Bedarf bei Montage, Einweisung und Inbetriebnahme. Dabei werden unter anderem Schmierstellen, Schmierstoffbedarf, Montageposition, Leitungswege und geeignete Systemparameter berücksichtigt.

Sie möchten Ihre Schmierstellen automatisieren? Beschreiben Sie perma Ihre Anwendung und erhalten Sie eine persönliche Empfehlung für ein geeignetes automatisches Schmiersystem.

Häufige Fragen zu automatischen Schmiersystemen

Ein automatisches Schmiersystem ist besonders sinnvoll, wenn Schmierstellen regelmäßig versorgt werden müssen, schwer erreichbar sind oder sich in Bereichen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen befinden. Auch kurze Nachschmierintervalle, zahlreiche verteilte Schmierpunkte und hohe Anforderungen an die Anlagenverfügbarkeit können für eine automatische Schmierung sprechen.

Ein Einzelpunktschmiersystem versorgt eine bestimmte Schmierstelle und lässt sich individuell auf deren Bedarf einstellen. Ein Mehrpunktschmiersystem versorgt dagegen mehrere Schmierstellen von einer zentralen Einheit aus. Welche Lösung geeignet ist, hängt unter anderem von Anzahl, Entfernung und Schmierstoffbedarf der Schmierstellen sowie von Leitungswegen und Betriebsbedingungen ab.

Für die Auswahl werden zunächst Schmierstelle, Bauteil, Schmierstoff und benötigte Nachschmiermenge bestimmt. Anschließend werden Faktoren wie Temperatur, Gegendruck, Laufzeit, Spendezeit, Montageposition, Leitungsentfernung und Umwelteinflüsse bewertet. Daraus lässt sich ableiten, welches Antriebsprinzip und welche Systemausführung die Anforderungen erfüllt.

Das Kontrollintervall richtet sich nach System, Anwendung, Betriebsbedingungen und Kritikalität der Schmierstelle. Kontrolliert werden sollten unter anderem Betriebszustand, Restlaufzeit beziehungsweise Füllstand, Anschlüsse, Leitungen und die tatsächliche Schmierstoffversorgung. Digitale Statusinformationen können die Überwachung unterstützen, ersetzen jedoch nicht alle Sicht- und Funktionskontrollen.

La rilubrificazione manuale richiede molto tempo e manodopera e nella pratica non è molto pratica.

In questo modo, il lubrificante nei cuscinetti invecchia rapidamente o la quantità di lubrificante scende a un livello troppo basso. I cuscinetti sono quindi soggetti a una maggiore usura o si guastano completamente.

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Utilizzando i sistemi di lubrificazione automatica, il lubrificante viene fornito al punto di lubrificazione al momento giusto, nella quantità richiesta e nella qualità ottimale. 

Non vi è alcuna miscelazione di lubrificanti, poiché solo il lubrificante presente nel sistema di lubrificazione viene fornito al punto di lubrificazione.

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